Der Großglockner ist der höchste Berg Österreichs

Mit seinen 3.798 m ist der Großglockner nicht nur der höchste Berg Österreichs, sondern er zählt auch zu den höchsten Gipfeln der Ostalpen. Dem pyramidenförmigen Großglockner ist der etwas niedrigere Kleinglockner (3.770 m) vorgelagert, dazwischen liegt die sogenannte Glocknerscharte.
 
Die Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1800. Sieg und Niederlage begleiteten aber auch andere Expeditionen. Die Pallavicinirinne ist nach Markgraf Alfred Pallavicini benannt, der 1886 am Glockner den Tod fand.
Seit 1918 ist der Großglockner samt Pasterze im Besitz des Österreichischen Alpenvereins.

Oskar Kühlken, Autor des „Glocknerbuchs“ beschrieb 1951 den Mythos dieses Berges mit den folgenden Worten: "Der Großglockner ist mehr als der höchste Berg Österreichs – ihn umstrahlt das Fluidum einer ungewöhnlichen Persönlichkeit. Wer in seinen Bannkreis gerät, wird davon erfasst.“

Mit dem Bau der Großglockner Hochalpenstraße hat der majestätische Gipfel eine neue Dimension erhalten. Als beliebtes Ausflugsziel ist er für viele Menschen der Inbegriff eines beeindruckenden Naturerlebnisses: Hier werden Größe und Macht spürbar, hier erliegt man der Faszination des ewigen Eises und der Urgewalt der Natur.