48 Kilometer Fahrspaß pur
Wer heute von Zell am See aus kommend zur nördlichen Kassenstelle der Großglocknerstraße will, „verschenkt“ den ersten Kilometer dieser Straße. Der historische Beginn liegt nämlich mitten im Ortszentrum von Bruck, beim Gasthof Lukashansl an der Salzachbrücke. Dort befindet sich auch der Kilometerstein 0. Unmittelbar an der Einmündung der Ausfahrt von der heutigen B311 entdecken Aufmerksame den Kilometerstein 1. Zumeist alle 200 Meter gibt ein Marker an, wo man sich gerade befindet. Kehren und andere Sehenswürdigkeiten werden durch blaue Infotafeln gekennzeichnet, auf denen auch die exakte Höhenlage angegeben ist.Nach dem Ortsende von Bruck führt die Straße in einigen flüssigen Kurven durch Wiesengelände, links kommt die Fuscher Ache entgegen. Die Orte Bruck und Fusch haben als Folge des Straßenbaus ihren Namen verändert: Statt des Zusatzes „im Pinzgau“ tragen sie seit den Dreißiger Jahren die wesentlich zugkräftigere Beifügung „an der Großglocknerstraße“. Die Betriebsleitung der Großglockner Hochalpenstraßen AG sitzt links am Ortsende von Fusch in der Nähe des Kraftwerkes Bärenwerk beim Kilometerstein 9. Kurz darauf , beim Weiler Embachkapelle in 863 Meter Höhe, ist eine Lawinenschranke; sie markiert den Beginn der Wintersperre. Und hier beginnt auch der Zuständigkeitsbreich der Großglockner Hochalpenstraßen AG.
Der weitere Verlauf der Strecke ist in der Broschüre „Motorradhimmel Großglockner mit Traumtouren um den Nationalpark Hohe Tauern“ nachzulesen. Sie erhalten die Broschüre kostenlos bei allen ADAC und ÖAMTC Geschäftsstellen, an den Kassen der Großglockner Hochalpenstraße sowie der Gerlos Alpenstraße, der Nockalmstraße, der Villacher Alpenstraße und der Malta Hochalmstraße (solange der Vorrat reicht).
