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Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße voraussichtlich am 3. Mai 2017!

Erläuterungen zur Befahrbarkeit:  Entsprechende Hinweise auf der Homepage können aufgrund rasch wechselnder Wetterverhältnisse im Hochgebirge auch kurzfristig überholt sein. Die Letztentscheidung, ob die Wetterverhältnisse eine (Weiter)Fahrt zulassen, liegt beim Fahrzeuglenker.
Saftige Wiese mit Alpenrosen

Gletscherwanderungen - Die Pasterze stirbt? - Sind Panikmache und schlechtes Gewissen die Lösung für dieses Problem?

Artikel vom 12. Oktober 2016

Der Name Pasterze leitet sich vom Slawischen Wort Pastir, Pastirizia ab. Pastir nennt  man den Hirten auf  Slowenisch. Das sagt uns, dass die Pasterze in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden  mehrfach größer und kleiner war. Was auch der Fund des“ Pasterzenbaumes“ einer mächtige Zirbe  (Ausgestellt auf der Kaiser Franz Josef Höhe) im Sommer 2015 sowie Torffunde im Jahr 1012 belegen. Untersuchungen dieser Funde  ergaben ein völlig anderes Bild des Gletschers  in der Zeit 4800 Jahre vor Christi. Ja Österreichs größter Gletscher schmilzt. Jahr für Jahr um mehrere Meter bzw. Zehnereinheiten. Dabei   verändert sich natürlich auch die Landschaft im Gletschervorfeld und gibt Pflanzen, wie Weiden und der Pioniervegetation einen neuen Lebensraum. Da bei der Pasterze das Verhältnis der Gletscherzunge zum Nährgebiet  nicht  ausgeglichen ist wird die Gletscherzunge auch in den kommenden Jahren noch viel Eis verlieren. Schauen wir uns  die Veränderung der Pasterze  im Rahmen der Nationalpark Gletscherwanderungen an und   tragen wir „ unseren Teil“  zum Erhalt dieses Gletschers bei.

Konrad Mariacher
Ranger im Nationalpark Hohe Tauern

 
Artikel vom 12. Oktober 2016
Kategorie: Natur & Bewegung