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Ein Motorradfahrer auf der Großglockner Hochalpenstraße

Traumroute für Motorradfahrer

Artikel vom 20. April 2017

Die Großglockner Hochalpenstraße zählt zu den schönsten Motorradstrecken im gesamten Alpenraum. Die bestens ausgebaute Straße ist insgesamt 42 Kilometer lang und lädt mit ihren lang gezogenen und übersichtlichen Kurven und Kehren zum entspannten Cruisen ein. Sie führt bis auf die 2.572 Meter hohe Edelweißspitze und eröffnet wunderschöne Ausblicke auf den höchsten Berg Österreichs und das grandiose Bergpanorama der Hohen Tauern. Sicherheitsexperte Valentin Steinwender vom ÖAMTC-Fahrzentrum kennt die Strecke wie seine Westentasche und weiß genau, worauf es zu achten gilt. Hier seine wichtigsten 5 Tipps:
Motorradfahrer auf dem Weg zur Edelweißspitze

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Der Großglockner Grand Prix
Motorradfahrer mit Begleiter
  1. Temperaturen und Wetter beobachten! Regen, Nässe und Kälte können im Hochgebirge schnell zu einer echten Herausforderung für Biker werden. Daher gilt es, Wetterbericht und Temperaturen im Auge zu behalten. Gerade zu Saisonauftakt, wenn die Außentemperaturen nur bei 10 bis 15 Grad liegen, sind die Asphalttemperaturen weit niedriger und liegen oft nur über dem Gefrierpunkt. Die Reifen verfügen dann nicht über den notwendigen Grip: Hier rate ich dringend dazu, die Geschwindigkeit anzupassen. Dasselbe gilt für Regen oder bei Schmelzwasser im Frühling.
 
  1. Die richtige Blicktechnik anwenden! Die richtige Blicktechnik macht rund 80 Prozent des sicheren Motorradfahrens aus. Natürlich verleitet das grandiose Bergpanorama dazu, den Blick schweifen zu lassen. Dennoch gilt: Man fährt immer dorthin, wohin man schaut! Daher Fokus behalten, aufmerksam und konzentriert bleiben. Bei Hindernissen den Blick bewusst davon abwenden und diesen auf das Vorderrad richten. Außerdem die Geschwindigkeit anpassen, allerdings auch nicht zu vorsichtig und langsam fahren: Denn je langsamer man fährt, umso instabiler wird das Motorrad, da die Kreiselkraft erst ab einer gewissen Geschwindigkeit einsetzt
 
  1. Beherrschen der richtigen Lenktechnik! Das Besondere an der Großglockner Hochalpenstraße sind das Panorama und die die relativ übersichtlichen Kehren. Vom Schwierigkeitsgrad lässt sich die Straße im mittleren Bereich einordnen, dennoch sollte die richtige Lenktechnik beherrscht werden.
    Die Kurventechnik „Drücken“ wird bei engen und unübersichtlichen Kurven angewandt, wie es etwa auf die Edelweißspitze der Fall ist. Dabei bleibt der Oberkörper des Fahrers im Verhältnis zur Straße fast lotrecht, nur die Maschine kommt in eine starke Schräglage. Die Fliehkräfte sind minimal.
    Bei lang gezogenen und übersichtlichen Kurven wird die Kurventechnik „Legen“ angewandt: Dabei ist die Neigung des Motorrad identisch mit der Neigung des Oberkörpers des Fahrers.
 
  1. Trainieren der richtigen Notbremstechnik! Motorradfahrer sind bei Unfällen immer im Nachteil. Zudem werden Biker eher übersehen als Autos. Bei Sicherheitstrainings, wie sie etwa vom ÖAMTC angeboten werden, erlernen Biker, unter anderem das Erkennen von Gefahrensituationen durch die richtige Reaktion und Notbremstechniken.
 
  1. Das Wissen um besondere Umstände! Das Hochgebirge unterscheidet sich wesentlich vom Flachland und auch auf der Großglockner Hochalpenstraße gibt es Besonderheiten, die man bei einer Fahrt beachten sollte: so etwas die Licht- und Schattenverhältnisse bei Tunnelfahrten, das Kopfsteinpflaster auf der Straße zur Edelweißspitze oder Murmeltiere, die manchmal über die Straße sausen. Zudem sollten die Länge der Straße, die Höhe und das beständige Bergauf und Bergab nicht unterschätzt werden: Die Straße erfordert ein Mindestmaß an Kondition und Training, um in den Genuss des maximalen Fahrspaßes zu kommen.
 
Komfort und Service für Biker
Die Großglockner Hochalpenstraßen AG setzt alles daran, dass Biker ein unvergessliches Ausflugserlebnis genießen. Die Straße wird bestens gepflegt und gewartet: Bei Neuasphaltierungen wird derselbe Belag wie auf Österreichs Bundes- und Landesstraßen verwendet. An kritischen Kurven und Kehren, wo Leitschienen notwendig sind, ist ein zusätzlicher Unterfahrschutz montiert.
An den Kassenstellen Heiligenblut und Fusch/Ferleiten sowie auf der Edelweißspitze und auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe befinden sich sogenannte Bikers Points mit Info-Tafeln zu Motorradrouten rund um den Glockner, Tipps und Sicherheitshinweisen.
Ebenfalls auf der Edelweißspitze und der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe finden Biker versperrbare Kleiderkästen zum Aufbewahren von Helmen und Kleidung vor. Deren Nutzung ist kostenlos!
Artikel vom 20. April 2017
Kategorie: Motoren & Reifen