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Ausstellung Biwak Alpenliebe

Gletscher.Leben – am Anfang war das Eis …

Artikel vom 6. Juli 2017

Die Pasterze und der Sensationsfund vor Ort, eine über 6.000 Jahre alte Zirben – der „Gletscherbaum“ - werden dabei zum Sinnbild für zwei Liebende, die nicht zueinander finden können: Die mächtigen Eisriesen und die verborgenen Schätze, die sich unter den eisigen Massen verbergen.
 
Nichts ist für die Ewigkeit, nicht einmal das ewige Eis. Denn über die Jahrtausende zeigt sich immer wieder: Der Gletscher lebt. Er wächst, er zieht sich zurück – aufgrund von natürlichen Klimaschwankungen und in der jüngeren Vergangenheit auch verstärkt durch das Einwirken des Menschen.
 

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Eine Liebesgeschichte, die nicht sein darf

Der Fund der alten Zirbe im Bereich der Pasterze ist Sinnbild für die Geschichte von zwei Liebenden, die in inniger Beziehung zueinander stehen, jedoch nie aufeinander treffen dürfen: Dort, wo heute Eis regiert herrschten vor tausenden Jahren Bedingungen, die sowohl das Keimen einer Zirbe als auch ihr Heranwachsen zu einem mächtigen Baum ermöglichten. Diesem Wechselspiel zwischen fruchtbarem Boden und eisigen Massen – der unerfüllten Liebesbeziehung – geht die Ausstellung Gletscher.Leben auf den Grund. Im Mittelpunkt steht dabei die alte Zirbe, die vom Österreichischen Alpenverein, als Eigentümer des „Gletscherbaums“ als Dauerleihgabe für die Ausstellung zur Verfügung gestellt wurde.
 
Artikel vom 6. Juli 2017
Kategorie: Ausstellungen