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                                 WINTERSPERRE bis Anfang Mai 2018
Ausstellung Biwak Alpenliebe

Franz Wallack und die Traumstraße auf den Großglockner

Artikel vom 31. Oktober 2017


Feierliche Eröffnung der Sonderausstellung der FerienregionNationalpark Hohe Tauern GmbH und der Großglockner Hochalpenstraßen AG

 

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Ausstellung „Gletscher.Leben“
Der 1887 in Wien geborene und aufgewachsene Franz Wallack entstammte einer bürgerlichen Familie. Nach dem Abschluss seines Studiums zum Diplomingenieur an der Technischen Hochschule in Wien, begann er 1913 als Aushilfsingenieur beim Kärntner Landesbauamt. Unterbrochen vom Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg und der Teilnahme am Kärntner Abwehrkampf, entfaltete Franz Wallack eine beachtliche Produktivität im Kraftwerks-, Straßen-, Seilbahn- und Eisenbahnbau in Kärnten. 1924 wurde er dem Ausschuss zur Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße als befähigt für Planung und Bau einer Straße, die Kärnten und Salzburg verbinden sollte, vorgestellt und durch sein glänzendes Konzept mit der Leitung beauftragt. 1925 begannen die Planungen für das außergewöhnliche Projekt, dessen Realisierung in die Zeit der Depression nach dem Ersten Weltkrieg, massenhafter Arbeitslosigkeit und des autoritären Ständestaates fiel.
 
Die Sonderausstellung „Franz Wallack und die Traumstraße auf den Großglockner“ wurde vom Landesmuseum Kärnten in Klagenfurt als Landesausstellung konzipiert und vom Grazer Ausstellungsbauer Andreas Zangl in Mittersill umgesetzt. Sie beschäftigt sich mit dem Erbauer, Erfinder, Fotografen und Menschen Franz Wallack, der mit seiner Pionierleistung bis heute gefeiert wird. Sie thematisiert neben dem Straßenbau selbst auch Wallacks vielseitige Persönlichkeit in Schlaglichtern, Geschichten und Objekten, lässt Zeitzeugen zu Wort kommen und zeichnet auch das Bild eines „modebewussten Ingenieurs“ nach, der dem Geschmack seiner Zeit folgend, Details seiner Kleidung fortlaufend variierte und seinem besonderen Markenzeichen, dem „Wallack Sportanzug“ (ein heller Anzug mit Kniebundhose und orangeroter Strickkrawatte) anpasste. So gekleidet finden wir Wallack aber auch vor seiner eigenen Erfindung, der Rotations-Schneefräse, abgebildet, die bis heute Jahr für Jahr die Hochalpenstraße (und zahlreiche alpine Straßen weltweit) von Schnee und Eis befreit und der ein eigener Ausstellungsteil gewidmet ist.
 
Artikel vom 31. Oktober 2017
Kategorie: Ausstellungen