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Oldtimer (80 Jahre) Sternfahrt

10 August 2015

10.8.2015

Oldtimer (80 Jahre) Sternfahrt

Zu den Festrednern zählten die Anrainerbürgermeister Josef Schachner (Heiligenblut am Großglockner), Bürgermeister Hannes Schernthaner (Fusch an der Großglocknerstraße) LH-Stv.in Gaby Schaunig, Klubobmann LAbg. Ferdinand Hueter (Klagenfurt), Gerhard Setschnagg (Präsident KMVC-Kärntner-Motor-Veteranen-Club) und Gerhard Feichtinger (Präsident MVCS-Motor-Veteranen-Club-Salzburg). Die Segnung der Oldtimer und Jubiläumsplaketten wurde von Pfarrer Zoltán Papp (Pfarre Gmünd) durchgeführt. Viele der 180 Teilnehmer der Jubiläums-Oldtimersternfahrt aus Kärnten und Salzburg hatten schon eine über 200 Kilometer lange Strecke hinter sich, als sie am Treffpunkt dem Glocknerhaus-Parkplatz eintrafen. Die Clubmitglieder der Kärntner und Salzburger Motor Veteranen sammelten sich zur gemeinsamen Auffahrt auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, allen voran die beiden Präsidenten Gerhard Setschnagg (KMVC-Kärntner-Motor-Veteranen-Club) und Gerhard Feichtinger (Salzburger-Motor-Veteranen-Club).  Ein automobiler Streifzug durch die Geschichte des Automobils war hier anzutreffen. Eine Vielzahl der versammelten Oldtimer war bereits damals auf der Straße, als sie noch nicht als Oldtimer galten, sondern für den alltäglichen Straßenverkehr genutzt wurden.  Ein besonderer Teilnehmer der Sternfahrt war der Post-Panoramabus von GRAF & STIFT, Baujahr 1950, der speziell für den Verkehr auf der Großglockner Hochalpenstraße gebaut wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam. Hervorzuheben ist auch der VW Käfer, der von Anfang an ein oft gesehener Gast auf der Großglockner Hochalpenstraße war. Er war das erste Auto mit einem luftgekühlten  System und somit optimal für Bergfahrten ausgerüstet. Zum ersten Mal wurde er auf der Großglockner Hochalpenstraße beim Glockner Bergpreis im Jahr 1938 präsentiert und zwar von seinem Konstrukteur Ferdinand Porsche. Bürgermeister Josef Schachner (Heiligenblut) begrüßte als Hausherr die Gäste aus Kärnten und Salzburg und betont die enorme Bedeutung der Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) als modernes, österreichisches, freizeittouristisches Erlebnisstraßen-Unternehmen. Seit 3. August 2015 stehe die Straße nun unter Denkmalschutz. Als anerkannter Monumentalbau österreichischer Ingenieurskunst ist die Großglockner Hochalpenstraße Symbolbild für die außerordentliche Leistungsfähigkeit Österreichs in „schwierigen Zeiten“ und „Visitenkarte“ der Republik. Die Großglockner Hochalpenstraße ist auch nationales Kulturgut von internationaler Bedeutung, „Sehschule der Natur“ und repräsentiert das „Alpine Österreich“. Das Bundesdenkmalamt schreibt an die GROHAG bereits im Jahr 2012:   „ … Wie damals schon festgehalten, ist die Großglockner Hochalpenstraße aufgrund ihrer in die Landschaft und den hochalpinen Bereich des Großglockners ´komponierten´ Anlage und aufgrund ihrer diesbezüglichen Einmaligkeit zweifellos insgesamt als Weltkulturerbe zu werten.“ Bürgermeister Hannes Schernthaner (Fusch) betonte die historische Bedeutung der Großglockner Hochalpenstraße als wichtigen Auftrag- und Arbeitgeber in den Regionen der Hohen Tauern seit Baubeginn im August 1930 und einer der bedeutendsten Ausflugsziele seit der Eröffnung am 3. August 1935. „Die Großglocknerhochalpenstraße zählt zu den Top3-Tourismusangeboten der Republik Österreich mit über 900.000 Besucher allein im Sommerhalbjahr. Zudem ist sie ein Symbol für die Verbindung zweier Bundesländern, wie sich bei dieser Veranstaltung gut erkennen lässt. Die Oldtimerfreunde aus beiden Bundesländern Kärnten und Salzburg haben sich auf der Straße zusammengefunden, um gemeinsam dieses Jubiläum zu feiern.“ LAbg. Ferdinand Hueter (iVv Tourismuslandesrat Christian Benger) dazu: „Der Schritt Richtung Welterbe war richtig und ist jetzt gerade auch für Kärnten ein besonders wichtiges und positives Signal; darum hat unser Landesrat für Tourismus und Kultur, Christian Benger, gemeinsam mit Landeshauptmann Peter Kaiser die Unterstützungserklärung abgegeben hier mit voller Kraft an der Umsetzung mitzuarbeiten. Wir werden voraussichtlich schon nächstes Jahr die Dossiers in Paris bei der UNESCO abgeben können!“ Schlussakt und zugleich Höhepunkt der Veranstaltung war die Segnung der Oldtimer- und Jubiläumsplaketten durch Pfarrer Zoltán Papp. In seiner kurzen Predigt würdigte er die Bedeutung der Großglockner Hochalpenstraße und die Kraft der Arbeiter („GROHAGgler“) während der Bauphase, die mit einfachem Gerät und oft unter Einsatz ihres Lebens Großes leisteten. In einer Schweigeminute gedachte man der tödlich Verletzten aus Bau und Betrieb und bat um Gottes Segen.

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Rückfragen und Kontakt:

Frau Mag.a Patricia Lutz
Telefon: +43 (662) 873 673-116
lutz@grossglockner.at