Vielfältige Ausstellungen zu Natur, Geschichte & mehr Entlang der Großglockner Hochalpenstraße erwarten Sie nicht nur atemberaubende Aussichten und einzigartige Naturerlebnisse, sondern auch abwechslungsreiche Ausstellungen, die sich an den unterschiedlichen Standorten mit den verschiedensten Themen von Naturphänomenen bis hin zu historischen Ereignissen beschäftigen. Oder anders gesagt: Sollte das Wetter bei Ihrem Besuch ausnahmsweise einmal nicht mitspielen, gibt es auch Indoor jede Menge zu sehen, zu erleben und zu staunen! 

Der Besuch aller Ausstellungen entlang der Großglockner Hochalpenstraße ist kostenlos
Öffnungszeiten Ausstellungen:  

  • Besucherzentrum Kaiser-Franz-Josefs-Höhe: täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
  • alle anderen Ausstellungen & Shops: täglich 9:00 bis 17:00 Uhr 
  • Beobachtungswarte "Nationalpark Kristall Großglockner" täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr

Ausstellungen im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe  

Das Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Auf 1.500 m² erwarten Sie Ausstellungen zu den Themen Natur, Berge, Gletscher, Autos und vieles mehr … 

Neu: 3D-Einblicke in unser Besucherzentrum!
Erleben Sie unser Besucherzentrum jetzt ganz neu – mit beeindruckenden 3D-Einblicken! Entdecken Sie die Ausstellungen und Highlights schon vor Ihrem Besuch und tauchen Sie virtuell in die faszinierende Welt des Großglockners ein.

Neue Ausstellung "Gipfeltreffen Eurer Majestäten" 170 Jahre Kaiserbesuch auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe - Die Reise von Schönbrunn bis zum Großglockner

© www.neumayr.cc

Ihren Namen verdankt die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe einem besonderen historischen Ereignis: Im Jahr 1856 erreichten Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sisi, den Fuß des Großglockners. 170 Jahre später wird diese Reise im Jubiläumsjahr 2026 neu erlebbar.

Neben den neuen Ausstellungen „Gipfeltreffen Eurer Majestäten“ und „Tafeln wie ein Kaiser“ lädt der neue Kaiser-Franz-Josef-Panoramaweg dazu ein, Geschichte und Natur direkt vor Ort zu verbinden. Der leicht begehbare Rundweg führt von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe hinauf zum Kaiserstein und wieder zurück.

Entlang mehrerer Stationen erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über Kaiser Franz Joseph, seine Reise nach Kärnten und Tirol, die Begegnung mit der Hochgebirgswelt rund um den Großglockner sowie über persönliche Vorlieben des Monarchen und seiner Gattin Sisi. 

Ergänzt wird das Jubiläumserlebnis durch die Dirndln „Kaiserblick“ und „Sisi“, die eigens vom Salzburger Heimatwerk gestaltet wurden. Sie verbinden traditionelle Trachtenkunst mit historischen Bezügen und unterstreichen die enge Verbindung zwischen Salzburg und Kärnten.

Youtube-Video Ausstellungseröffnung

Erdgeschoß: Nationalpark-Infocenter
Photovoltaik-Fassade Kaiser-Franz-Josefs-Höhe  | © grossglockner.at/Gellner

Highlight des Nationalpark-Infocenters ist die spektakuläre Breitbild-Multivision mit dem preisgekrönten Film „Nationalpark Hohe Tauern“. Hier können Sie sich auch umfassend über die Angebote im Nationalpark Hohe Tauern informieren und gleich online Unterkünfte und touristische Leistungen in den Nationalpark-Regionen Salzburg, Kärnten und Tirol buchen. 

1. Stock: Ausstellung „Gletscher.Leben“
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Ausstellung "Gletscher.Leben" | ©  Kaiser-Franz-Josefs-Hoehe, "Glacier.Life" exhibition

Die Pasterze und der Sensationsfund vor Ort, eine über 6.000 Jahre alte Zirbe – der „Gletscherbaum“ – werden zum Sinnbild für zwei Liebende, die nicht zueinander finden konnten: Die mächtigen Eisriesen und die verborgenen Schätze, die sich unter den eisigen Massen verbergen. Die Ausstellung zeigt allerdings, dass nichts für die Ewigkeit ist, nicht einmal das ewige Eis. Denn über die Jahrtausende zeigt sich immer wieder: Der Gletscher lebt. Er wächst, er zieht sich zurück – aufgrund von natürlichen Klimaschwankungen und in der jüngeren Vergangenheit auch verstärkt durch das Einwirken des Menschen. 

1., 2. & 3. Stock: Österreichs höchste Automobil- & Motorradausstellung
Automobilausstellung im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe | © grossglockner.at/Stabentheiner

Auf 1.000 m² Ausstellungsfläche erfahren Sie Interessantes über die Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße und können zahlreiche Fahrzeuge bewundern. Automobile von 1926 bis in die Neuzeit, Rennwagen, Motorräder und 200 Modellautos lassen die Herzen von Automobilbegeisterten höher schlagen. Die erstmalige Befahrung der Passstraße erfolgte am 22. September 1934 mit einem Steyr 100, der für die schmale Schotterstraße extra umgebaut wurde. Die Piloten bei dieser Alpenüberquerung waren keine Geringeren als der Straßenbauer Franz Wallack und Landeshauptmann Franz Rehrl! Die Strecke von Ferleiten über das Hochtor nach Heiligenblut dauerte fünf Stunden – eine spektakuläre und unvergessliche Zeit für die beiden Straßenvisionäre. 

Ausstellung „Berg, die (Substantiv, feminin) – Frauen im Aufstieg“
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Ausstellung "Berg, die - Frauen im Aufstieg" | ©  grossglockner.at/Franz Neumayr

Die Ausstellung „Berg, die (Substantiv, feminin) – Frauen im Aufstieg“ widmet sich dem langen Weg der Anerkennung von Alpinistinnen und erzählt die Geschichte der beiden Erstbesteigerinnen des Großglockner Mary Whitehead und Anna von Frey im August 1869. Mit dem Schluss, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach einheimische Frauen waren, die schon viel früher den Glockner-Gipfel – und übrigens auch zahlreiche andere Berge – bezwungen haben. Allerdings wurden die Leistungen dieser nicht-adeligen Frauen nicht aufgezeichnet und sind so unbekannt geblieben. Bis heute! Auf spannende und unterhaltsame Weise beleuchtet die Ausstellung die herausragenden Leistungen von Frauen am Berg und deckt so manchen Mythos auf. Bei einem interaktiven Quiz können Sie Ihre eigenen Vorurteile überprüfen und herausfinden, wie viel Sie über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Mann und Frau wissen. 

Ausstellung "Sepp Forcher - zwischen Worten und Gipfeln", "Gesichter des Grossglockners" & "Grossglocknerkino"
Ausstellung "Sepp Forcher" | © grossglockner.at/Neumayr

Die neue Dauerausstellung „Sepp Forcher - Zwischen Worten und Gipfeln“ beleuchtet die vielen, mitunter auch weniger bekannten Seiten im Leben der österreichischen Legende, Sepp Forcher.

Parallel zur Ausstellung über Sepp Forcher stellt das neue „Großglocknerkino“ anhand von gekürzten Fassungen eines ganz persönlichen Interviews von Regisseurin Elisabeth Eisner mit Helli und Sepp Forcher sowie der spektakulären ORF-Produktion „Mein Lebensberg – Sepp Forcher und der Großglockner“ das filmische Schaffen rund um das ‚Phänomen Forcher‘ und Österreichs höchsten Berg eindrucksvoll in den Mittelpunkt.

Aktuelles Video finden Sie auf Youtube (Weiterleitung).

  80 Jahre Vespa

Jubiläumsausstellung in der weltweit höchst gelegenen Automobil- und Motorradausstellung

Zum 80. Geburtstag der Vespa zeigt die Motorradausstellung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ausgewählte Modelle aus verschiedenen Jahrzehnten. Die Präsentation reicht von seltenen historischen Fahrzeugen bis zu einer modernen Elektro-Vespa und zeichnet so die Entwicklung der Kultmarke nach.

Ausstellung „Bau der Straße“ im Wegmacherhaus an der Fuscher Lacke

Am Rande der Fuscher Lacke steht das im Original erhaltene Wegmacherhaus, in dem die Dauerausstellung „Bau der Straße“ zu sehen ist. Mit hochauflösend digitalisierten Bewegtbildern, spannenden interaktiven Installationen und zahlreichen Original-Objekten erzählt die Ausstellung die Entstehungsgeschichte der Großglockner Hochalpenstraße von ihren Anfängen im Jahr 1924 bis hin zu ihrer Vollendung im Jahr 1935. Ein neuer Ausstellungsfilm holt erstmals die Menschen, die maßgeblich für den Bau dieser monumentalen Straße verantwortlich waren, vor den Vorhang der Geschichte: vom Ingenieur und Straßenplaner Franz Wallack über den visionären Landeshauptmann Franz Rehrl bis hin zu den legendären Glockner-Barabern, den Bauarbeitern auf der Großglockner Hochalpenstraße. Denn ohne diese wären die Visionen und Pläne von Landeshauptmann Franz Rehrl und Franz Wallack niemals Realität geworden.  

Ausgezeichneter Ausstellungsfilm

Der Ausstellungsfilm „Großglockner Hochalpenstraße – Die Kraft einer Vision“ wurde bei den „Cannes Corporate Media & TV Awards 2022“ in der Kategorie „Visitor Films“ mit der höchsten Auszeichnung, dem Goldenen Delphin, prämiert. Prädikat „sehenswert“! 

zum Film

Noch mehr In- & Outdoor-Ausstellungen

Hochtor, Ausstellung Passheiligtum | © grossglockner.at/Michael Stabentheiner

Die Ausstellung „Passheiligtum Hochtor“ neben dem Hochtor-Südportal lädt zu einer Zeitreise durch dreieinhalb Jahrtausende ein, in der der Glocknerübergang die kürzeste Handelsroute zwischen Deutschland im Norden und dem Welthandelszentrum Venedig im Süden war. Die Ausstellung erzählt von der Suche nach dem Rohstoff Bergkristall und von den Goldbergwerken entlang der Straße. Haben Sie gewusst, dass vor knapp 500 Jahren rund 3.500 Bergleute aus der Region fast 10 % der damaligen weltweiten Goldproduktion zu Tage brachten? Mittelalterliche Stoffe und Schuhe, Goldgräberwerkzeuge und die Reste eines Goldgräbers, der um 1792 in einer Gletscherspalte ums Leben kam, geben Eindrücke aus der Zeit der Schatzgräber. Eine acht Meter lange Sklavenkette erinnert an die dunkle Seite des Saumwegs – an den Menschenhandel über den Pass, der Venedig mit Galeerenruderern versorgte. 

Schöneck, Wunderwelt  Glocknerwiesen | © grossglockner/Andreas Kolarik

Eine kleine Naturschau sowie ein botanischer Rundwanderweg bringen Sie mit der bunten Pflanzen- und Tierwelt der einzigartigen Glocknerwiesen in Kontakt. Zwischen dem Gasthaus Schöneck und dem Glocknerhaus liegen die Pockhorner Wiesen, blumenreiche Bergmähder, die auf nur 100 m² bis zu 140 verschiedene Pflanzenarten beherbergen. Blumen und Insekten leben in vielfältiger Symbiose – eine faszinierende Welt! Überdies vermitteln einige Schautafeln zum Sonnblick-Observatorium einen Einblick in Geschichte und Aufgaben des auf 3.106 m gelegenen, höchsten Observatoriums Österreichs. Bei Schönwetter können Sie den Sonnblick inmitten der Rauriser Goldberggruppe erspähen. Am Spielplatz wird die Entwicklung vom Ei zum Schmetterling für die Kleinsten erklärt. 

Piffkar, Haus mit Ausstellung und Shop | © grossglockner.at/Michael Stabentheiner

Die Ausstellung „Faszination Berg“ im Haus Piffkar bietet einen umfassenden und spannenden Einblick in die Entwicklung des Alpinismus. Von aufwändigen Erstbesteigungen, dem Goldabbau in den Hohen Tauern, der Entstehung des Nationalparks Hohe Tauern, der Rolle des Alpenvereins, den ersten Seil- und Zahnradbahnen sowie Straßen bis hin zu modernsten Inszenierungen der Berge. Ebenso befindet sich mit der originalen Fahne der Fuscher Bergführer die älteste Bergführerfahne Salzburgs in der Ausstellung. 

Freiluftinstallation "Die höchsten Salzburger - Bergriesen" | © grossglockner.at/Michael Stabentheiner

Im zweiten Teil der Ausstellung – im Außenbereich beim Haus Alpine Naturschau – werden die höchsten Salzburger Berggipfel – die Bergriesen – in Szene gesetzt: Von hier eröffnet sich ein grandioser Blick auf das Große Wiesbachhorn. Der höchste Gipfel, der zu hundert Prozent im Bundesland Salzburg liegt. Ein angelegter Weg führt direkt auf einen rund drei Meter hohen und durch einen Sichtspalt geteilten Monolithen zu, der den Blick auf das Wiesbachhorn bündelt. Zudem werden wichtige Gesteine vorgestellt, die in den Hohen Tauern vorkommen. Visiereinrichtungen für Erwachsene und Kinder auf die umliegenden, prominenten Gipfel wie Fuscherkarkopf oder Hohe Dock ergänzen die Installation. 

Haus Alpine Naturschau, Museum zur Ökologie | © grossglockner.at/Michael Stabentheiner

Das Haus Alpine Naturschau (2.260 m) ist ein Museum, das kleinen und großen Gästen mit vielen interaktiven Elementen das Thema alpine Ökologie näherbringt. Welche Wechselbeziehungen prägen Fauna und Flora im Hochgebirge? Welche Überlebensstrategien haben Tiere und Pflanzen entwickelt, um in dieser Höhe leben und gedeihen zu können? Das „Murmeltier-Kino“ vermittelt zusätzlich einen ausgezeichneten Eindruck von der alpinen Natur entlang der Großglockner Hochalpenstraße. Die Ausstellung „Kristalle – Schatz der Hohen Tauern“ präsentiert eindrucksvolle Exemplare von Bergkristallen, Rauchquarzen und blauen Fluoritoktaedern aus der unmittelbaren Umgebung. Tipp: Ein Gang durch das Freigelände mit Lehrweg und Außenpräsentation. 

Haus der Steinböcke:

Dem Alpenkönig auf der Spur

In Heiligenblut lädt das Haus der Steinböcke zu einer faszinierenden Reise in die Welt des „Alpenkönigs“ ein. Die Ausstellung zeigt nicht nur das Leben dieser beeindruckenden Tiere, sondern auch die Vielfalt des Nationalparks – von Gletschern und Felsen bis hin zu alpinen Graslandschaften. Erfahren Sie, wie Pflanzen und Tiere den rauen Bedingungen trotzen und wie der Mensch seit Jahrhunderten mit dieser einzigartigen Natur lebt. 

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