Wintersperre bis Mai 2018

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                                 WINTERSPERRE bis Anfang Mai 2018
Ausstellungsraum

Die Ausstellungen

Ausstellungen Grossglockner Hochalpenstrasse

Kunst, Natur, Kultur und Technik: neun spannende Themenschwerpunkte

Die ständigen und wechselnden Ausstellungen an verschiedenen Standorten entlang der meistbesuchten Alpenpassstraße Österreichs werden Sie ganz bestimmt zum Staunen bringen. Die mehr als 3.500 Jahre alte Geschichte der spektakulären Nord-Süd-Verbindung, der visionäre Bau der Großglockner Hochalpenstraße, Fauna und Flora am höchsten Berg der Alpenrepublik, die Welt des Gletschers und seine Eroberung sind die abwechslungsreichen Themen der spannend gestalteten Museen und Schauen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Berg der Berge ermöglicht darüber hinaus einen vielfältigen und emotionalen Zugang zur einzigartigen Gebirgslandschaft im Herzen der Alpen.
Plakate einer Ausstellung

Die Ausstellungen entlang der Grossglockner Hochalpenstrasse

Fünf der Ausstellungen entdecken Sie auf Ihrer Fahrt zum Aussichtspunkt Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Dort erwarten Sie weitere drei spektakuläre Schauen und eine bemerkenswerte Kunstausstellung. Wir wünschen viel Freude und unterhaltsame Stunden auf Österreichs Gebirgsstraße Nummer Eins!

Die höchsten Salzburger - Piffkar und Haus Alpine Naturschau

Teil 1 – „Faszination Berg“ | Haus Piffkar
Die Ausstellung „Faszination Berg“ im Haus Piffkar bietet einen umfassenden und spannenden Einblick in die Entwicklung des Alpinismus‘. Von aufwändigen Erstbesteigungen, dem Goldabbau in den Hohen Tauern, der Entstehung des Nationalparks Hohe Tauern, der Rolle des Alpenvereins, den ersten Seil- und Zahnradbahnen sowie Straßen bis hin zu modernsten Inszenierungen der Berge. 
 
Teil 2 – „Bergriesen“ | Haus Alpine Naturschau
Im zweiten Teil der Ausstellung – im Außenbereich des Haus Alpine Naturschau – werden die höchsten Salzburger Berggipfel (Bergriesen) gekonnt in Szene gesetzt: Von hier eröffnet sich ein grandioser Blick auf das Große Wiesbachhorn. Es ist das der höchste Gipfel, der zu hundert Prozent im Bundesland Salzburg liegt. Ein angelegter Weg führt direkt auf einen rund drei Meter hohen und durch einen Sichtspalt geteilten Monolithen zu, der den Blick auf das Wiesbachhorn bündelt. Zudem werden wichtige Gesteine vorgestellt, die allesamt in den Hohen Tauern vorkommen. Visiereinrichtungen für Erwachsene und Kinder auf die umliegenden, prominenten Gipfel wie Fuscherkarkopf oder Hohe Dock ergänzen die Installation.

Haus Alpine Naturschau: alpine Ökologie, Murmi-Show und Welt der Kristalle


Oberhalb der Baumgrenze erwartet Sie ein modernes, mit interaktiven Elementen ausgestattetes Museum, das Ihnen das Thema alpine Ökologie lebendig näherbringt. Welche Wechselbeziehungen prägen Fauna und Flora im Hochgebirge? Welche Überlebensstrategien haben Tiere und Pflanzen entwickelt, um in dieser Höhe leben und gedeihen zu können? Die „Murmi-Show“ im Multimedia-Kino vermittelt zusätzlich einen ausgezeichneten Eindruck von der alpinen Natur entlang der Großglockner Hochalpenstraße. Die Ausstellung „Kristalle – Schatz der Hohen Tauern“ präsentiert eindrucksvolle Exemplare von Bergkristallen, Rauchquarzen und blauen Fluoritoktaedern aus der unmittelbaren Umgebung. Tipp: Ein Gang durch das Freigelände mit Lehrweg und Außenpräsentation.

Bau der Strasse – Ausstellung an der Fuscher Lacke


Im original erhaltenen Wegmacherhaus am kleinen Bergsee Fuscher Lacke befindet sich die Dauerausstellung, die den Bau der Großglockner Hochalpenstraße ganz genau unter die Lupe nimmt. Die harten Lebensumstände der mehr als 4.000 Straßenarbeiter, aber auch die sozialen Errungenschaften wie die erste Schlechtwetterregelung Österreichs, werden anschaulich dargestellt. Ohne die „Glocknerbaraber“ wäre die Idee von Straßenbauer Franz Wallack und Landeshauptmann Franz Rehrl ein Luftschloss geblieben – Fleiß, Ausdauer, visionäre Kraft und nicht zuletzt das Durchsetzungsvermögen des Salzburger Landesvaters machten die spektakuläre Alpenstraße möglich, als Beschäftigungsprogramm für Tausende Arbeitslose und als beispiellose touristische Attraktion.

Ausstellung Passheiligtum Hochtor: der Weg durch die Jahrtausende

Der Planer der Großglockner Hochalpenstraße, Franz Wallack, betonte stets, dass die Trasse großteils einem alten römischen Handelsweg folge. Als 1933 im Zuge der Bauarbeiten an der Südseite des Hochtortunnels eine römische Statuette gefunden wurde, war ein erster Beweis für diese Annahme erbracht. Zahlreiche Grabungen brachten in der Folge weitere Teile von Statuetten sowie keltische und römische Münzen zutage, die das Heiligtum am Pass bestätigten. Funde von Waffen, Fibeln, Goldgräberwerkzeugen, mittelalterlichen Stoffen und die Reste eines Goldgräbers aus dem 18. Jahrhundert belegen die Bedeutung der Nord-Süd-Verbindung als Route für Händler, Goldgräber und Menschenhändler, die die Galeeren Venedigs mit Sklaven aus dem Norden versorgten.

Wunderwelt Glocknerwiesen: Pflanzenreichtum und Insektenvielfalt am Berg

Eine kleine Naturschau sowie ein botanischer Rundwanderweg bringen Sie mit der bunten Pflanzen- und Tierwelt der einzigartigen Glocknerwiesen in Kontakt. Zwischen dem Gasthaus Schöneck und dem Glocknerhaus liegen die Pockhorner Wiesen, blumenreiche Bergmähder, die auf nur 100 m² bis zu 140 verschiedene Pflanzenarten beherbergen. Blumen und Insekten leben in vielfältiger Symbiose – eine faszinierende Welt! Überdies vermittelt die Sonderschau „Sonnblick-Observatorium“ einen Einblick in Geschichte und Aufgaben des auf 3.106 m gelegenen, höchsten Observatoriums Österreichs. Bei Schönwetter können Sie den Sonnblick inmitten der Rauriser Goldberggruppe erspähen. Am Spielplatz wird die Entwicklung des Eis zum Schmetterling kindgerecht erklärt.
Informationsstelle Hochmais mit Blick auf den Großglockner
Informationsstelle Hochmais

Ausstellungen auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Zahlreiche Straßenkilometer, unvergessliche Eindrücke und fünf Ausstellungen liegen hinter Ihnen, wenn Sie den Aussichtspunkt hoch über der Pasterze erreichen. Stellen Sie Ihr Auto im kostenlosen Parkhaus ab und entdecken Sie vier unterschiedliche Schauen, die Ihnen die ganze Vielfalt der Welt des Großglockners nahebringen.

Kunstausstellung Alpenliebe – 20 zeitgenössische Künstler am Glockner

Die Faszination der Alpen fand wohl schon immer einen Niederschlag im künstlerischen Schaffen von Menschen. In der modernen Kunstausstellung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe setzen sich 20 zeitgenössische Künstler unterschiedlicher Genres auf vielfältige Weise mit ihrer Leidenschaft für die Berge auseinander. Der Bogen reicht von der Alpensinfonie des deutschen Komponisten Richard Strauss bis zur musikalischen Auseinandersetzung mit der Musik des Alpenraums durch Hubert von Goisern. Fotos, Filme, Skulpturen und Grafiken bis hin zu raumgreifenden Installationen zeigen die vielfältigen Zugänge zum Thema Berg. Aber auch der kritischen Auseinandersetzung wird Raum gegeben, zum Beispiel mit der Globalisierung des Alpenraums.

Erfolgsgeschichte des Automobils und Motorradausstellung

Auf 1.000 m² Ausstellungsfläche erfahren Sie Interessantes über die Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße und können zahlreiche Fahrzeuge bewundern. Automobile von 1926 bis Neuzeit, Rennwagen, Motorräder und 200 Modellautos lassen die Herzen von Automobilbegeisterten garantiert höher schlagen. Die erstmalige Befahrung der Passstraße erfolgte am 22. September 1934 mit einem Steyr 100, der für die schmale Schotterstraße extra umgebaut wurde. Die Piloten bei dieser Alpenüberquerung waren keine geringeren als der Straßenbauer Franz Wallack und Landeshauptmann Franz Rehrl! Die Strecke von Ferleiten über das Hochtor nach Heiligenblut dauerte fünf Stunden – eine zweifellos spektakuläre und unvergessliche Zeit für die beiden Straßenvisionäre. 

Einzigartige Ausstellung in Österreich: der Grossglockner

Im Besucherzentrum der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe erwarten Sie auf drei Stockwerken 1.000 m² Ausstellungsfläche: Hier dreht sich alles um den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs!

1. Etage: „Faszination Eis & Gletscher“ und Automobilausstellung
2. Etage: Erlebnispfad „Fels & Eis“ und Motorradausstellung
3. Etage: der Glockner-Panorama Raum, die Kunstausstellung Alpenliebe und Automobilausstellung
4. Etage: Kunstausstellung Alpenliebe

Gamsgrubenweg: täglich kostenlose Führungen mit dem Nationalpark-Ranger

Die Tiefen des Gamsgrubentunnels entführen Sie in die Welt der Sage, die sich um die Entstehung der heute 9 km langen Pasterze rankt. Einst soll hier eine fruchtbare Alm gelegen haben, bevor das lästerliche Verhalten der Bewohner das große Unheil heraufbeschwor: Die grünen Matten verschwanden unter eisigen Massen und alles Leben erlosch. Lassen Sie sich mit der 650 m langen Installation aus Stein, Licht, Ton und Malerei in eine mystische Vergangenheit versetzen und entdecken Sie an sieben Stationen die geheimnisvolle Welt des Berges. Am Ende der sagenhaften Reise durch den Tunnel werden Sie mit einem grandiosen Blick auf die Pasterze belohnt. Die Begehung des Gamsgrubenweges ist ab Ende der Tunnelkette auf eigenen Gefahr (alpiner Steig!).

Tipp: Wandern Sie auf dem Gamsgrubenweg weiter und beobachten Sie Murmeltiere und Steinböcke in freier Wildbahn!
Ausstellung Alpenliebe
Ausstellung Hochtor