Grossglockner Hochalpenstrasse

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Sonderbemerkung

Wintersperre bis Anfang Mai 2017

Erläuterungen zur Befahrbarkeit:  Entsprechende Hinweise auf der Homepage können aufgrund rasch wechselnder Wetterverhältnisse im Hochgebirge auch kurzfristig überholt sein. Die Letztentscheidung, ob die Wetterverhältnisse eine (Weiter)Fahrt zulassen, liegt beim Fahrzeuglenker.
Ein Steinadler auf einer Wiese vor dem Großglockner

Der Steinadler

Steinadler am Grossglockner

Majestätischer Greifvogel: Der "König der Lüfte" im Nationalpark Hohe Tauern

Kein anderer Greifvogel wird so mit den Alpen in Verbindung gebracht wie der Steinadler. Der mächtige Vogel erreicht bis zu 220 cm Flügelspannweite. Die stark gefiederten Schwingen und der breite Schwanz ermöglichen die perfekte Steuerung in der Thermik, von der sich der Adler tragen lässt. Der „Aar“ wie er poetisch genannt wird, ist mehr ein Gleiter denn ein Flieger: Während er durch die Lüfte segelt, erspäht er mit „Adlerblick“ seine Beute, kleine und mittelgroße Säugetiere, die er im Flug mit seinen mächtigen Krallen greift und tötet. Sein unvergleichlicher Blick wird durch die Knochenwülste über den Augen betont – streng und präzise visiert der Steinadler seine Ziele an.
Ein Steinadler auf einem Felsen vor dem Großglockner
Ein Steinadler im Flug

Steinadler: einer der BIG FIVE der Alpen 

Neben Geiern, Steinbock, Gämse und Murmeltier zählt der Steinadler zu den großen Alpenbewohnern. Dabei ist nicht nur seine Größe beeindruckend, vielmehr leistet er als Jäger und Aasfresser auch einen wichtigen Beitrag zum Ökosystem seines 50 bis 150 km² großen Reviers. Steinadler-Horste befinden sich in großen Bäumen und an Felswänden, die meist unterhalb der Jagdreviere liegen, damit die Beute leicht zum Horst transportiert werden kann. Die rund 40 Steinadler-Brutpaare im Nationalpark Hohe Tauern leben in monogamer Dauerbeziehung und besitzen stets mehrere Horste. Die bislang 162 bekannten Nistplätze liegen zwischen 1.100 und 2.100 m Seehöhe.

Steinadler-Monitoring im Nationalpark

Seit dem Jahr 2011 werden die Horste jährlich kontrolliert und die Populationsentwicklung aufgezeichnet. Jedes Jahr wachsen im Nationalpark Hohe Tauern bis zu 15 Jungvögel heran. Bei der Beobachtung der Steinadler können Sie die Jungvögel leicht erkennen: Im Unterschied zu den dunkel gefiederten Altvögeln haben diese weiße Flecken an den Flügeln und einen weißen Schwanz mit schwarzer Endbinde.

Unser Tipp: Nehmen Sie beim nächsten Besuch der Großglockner Hochalpenstraße ein Fernglas mit – mit etwas Glück erspähen Sie einen Steinadler!