offen

Suche

Suchergebnis eingrenzen
 
Befahrbarkeit
Sommerreifen
Winterreifen
Schneeketten
Sicherheitssperre

Sonderbemerkung


 
 
Ausstellung Biwak Alpenliebe

Säumen damals und heute

Artikel vom 22. Juli 2013

Viele der alten Säumer- oder Saumwege führten über die höchsten – und noch heute nur auf schmalen Wegen erreichbaren – Alpenpässe Österreichs. Sie beginnen dort, wo die Straßen enden und in einen Pfad übergehen, der zu schmal für Wägen und Gespanne ist. Die Lasten wurden den Pferden oder Eseln in Tragetaschen auf den Rücken geschnallt und der beschwerliche Aufstieg konnte beginnen. Meist wurde nur das vorderste Tier von einem Führer begleitet, die hinteren trotteten entweder angebunden oder freilaufend in einer Linie nach. Die Bezeichnung „Säumen“ leitet sich von der Gewichtseinheit ab, die ein Pferd tragen konnte: Eine Pferdelast ist ein Saum – regional verschieden zwischen 120 und 130 Kg. Gesäumt wird auch heute noch – etwa beim Bau von Schutzhütten in abgelegenen Gebirgsregionen.
Highlights aus der Ausstellung Alpenliebe

Weitere Beiträge

Voriger Artikel

Biwak Alpenliebe Kunstausstellung
Alpenliebe

Nächster Artikel

. . .
Alte Säumerwege über dem Hochtor

​ Die Säumerwege am Großglockner über das Hochtor

Die kürzeste Nord-Süd Verbindung über den Hauptkamm der Hohen Tauern verlief über das Hochtor. Bis heute führt die Großglockner Hochalpenstraße entlang der alten Route durch das alpine Gelände. Bereits in der Hallstattzeit wurde der Pfad zum Transport von Waren genutzt. Die Römer errichteten eine erste Straße zwischen den Tauerngipfeln. Noch im 17. Jahrhundert war sie der drittwichtigste Alpenübergang des Landes. Heute können Sie sich beim Besuch auf der schönsten Panoramastraße Österreichs am Hochtor einen Eindruck von längst vergangenen Geschehnissen verschaffen.
Das Gebirge um den mächtigen Großglockner
Ausblick auf das Gebirge
Erleben Sie die Geschichte des Großglockners
Vitrine mit Münzen

​ Die Geschichte des Großglockners erfahren in der Ausstellung am Hochtor

Dass schon zwei Jahrtausende vor Christi Geburt Menschen diesen alten Pass überquerten, belegen Funde, die beim Bau der heutigen Großglockner Hochalpenstraße zum Vorschein kamen: Vorkeltische Bronzemesser, keltischer Goldschmuck, eine römische Herkulesstatue, mittelalterliches Zaumzeug und sogar Ketten von Galeerensträflingen aus dem 17. Jahrhundert wurden von den Bauarbeitern gefunden. Beim Besuch auf der Großglockner Hochalpenstraße haben Sie Gelegenheit diesen stummen Zeitzeugen in der Ausstellung „Passheiligtum“ am Hochtor zu begegnen. Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise und erfahren Sie mehr über die Säumer, die einst hier Handel betrieben.
Artikel vom 22. Juli 2013
Kategorie: Ausstellungen